27.01.2009

Verfrühte Bescherung

Von einer besinnlichen Vorweihnachtszeit konnte bei studienaktie.org nicht die Rede sein: Anfang Dezember erschien auf der Website des renommierten Wochenmagazins DER SPIEGEL ein Artikel über studienaktie.org.

Wie die Reaktionen auf einen Artikel uns gegen Jahresende auf Trab hielten

Vereinsintern wurden zunächst Befürchtungen laut, der Artikel mit dem Titel „Kauf mich, ich mach dich reich!“ vermittle ein verzerrtes Bild des Modells und der Vision von studienaktie.org. Doch wurde uns rasch klar, dass die blosse Existenz eines solchen Berichts unabhängig von seiner Qualität hohe Wellen schlägt: Noch am selben Tag des Erscheinens gingen rund 20 Bewerbungen von Aspiranten in unserer Geschäftsstelle ein – so viele wie nie zuvor an einem Tag.

„Einen solchen Ansturm hat studienaktie. org noch nicht erlebt“, meint Vorstandsassistent Florian Lucke, der die erste Anlaufstelle für eingehende Bewerbungen repräsentiert. „Eine ähnlich starke Flut von Bewerbungen, Anfragen von potentiellen Partnern und Interview-Wünschen würden wir derzeit auf Dauer auch nicht ohne weiteres bewältigen können.“


Der SPIEGEL ONLINE Artikel „Kauf mich, ich mach dich reich!“ vom 05.12.2008

So hat beispielsweise der deutsche Süd-West Rundfunk um ein Interview für sein Jugendprogramm gebeten. Ein Blick auf die Zugriffsstatistik unserer Website verrät, dass die Anzahl verzeichneter Anfragen und ausgelieferter Web-Seiten bereits in der ersten Dezemberwoche die letzten Monate um ein Vielfaches übertrafen. Begünstigt durch die Tatsache, dass der Artikel darüber hinaus auch auf ausländischen Websites, beispielsweise in Italien, übersetzt und publiziert wurde, erhielt studienaktie.org sogar Gesuche über die deutschsprachige Region hinaus.

Gelegenheiten wie diese lassen das grenzübergreifende Potential von studienaktie.org aufblitzen und erahnen – auch unter Berücksichtigung dessen, dass manch einer durch die nicht 100%ig akkurate Berichterstattung die grundlegende Idee von der Ermöglichung von mehr und besserer Bildung missverstanden haben mag. Bei aller Skepsis über den Inhalt des Artikels überwog am Ende des Tages deshalb deutlich die Freude über die vielen Reaktionen.

Autor Michael Schmidle
Kategorie Hinter den Kulissen